„Darf ich bitten?“ Tanzschule am Tisch, auf dem Stuhl und mit dem Rollator (2-tägiger Kurs, 16 UE)
Musik wirkt oft Wunder. Selbst bei körperlichen und geistigen Einschränkungen, klatschen ältere Menschen oder wippen mit dem Fuß. Tanzen hat in der Biografie von Heimbewohnern oft einen besonderen Stellenwert. Volkstänze und bekannte Melodien „von damals“ wecken positive Erinnerungen an alte Zeiten und lassen fröhliche Ereignisse, wie die erste Tanzstunde, die eigene Hochzeit, die Kirmes und Schützenfeste wieder präsent werden. Tänze schlagen nicht nur Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart, sondern wirken gesundheitsfördernd. Sie bringen neben Spaß und Freude auch eine Kräftigung der Muskulatur und stärken das Herz-Kreislauf-System. Die körperliche Bewegung wirkt nicht nur auf die Organe, sondern beeinflusst auch die kognitiven Fähigkeiten des Gehirns positiv: Senioren, die täglich aktiv sind, haben ein geringeres Risiko, an Alzheimer zu erkranken.
Im Seminar lernen Sie vielseitige Möglichkeiten der Gestaltung von Tänzen kennen. Dank eingängiger Choreografien, die praxisnah vermittelt werden, erwerben Sie das notwendige Wissen, um einfache Tänze individuell zu entwickeln und erfolgreich umzusetzen.
Inhalte:
- Ziele und Bedeutung von Tänzen in der Arbeit mit Senioren/Seniorinnen
- Wirkung von Tänzen auf Körper und Geist
- Tänze im Sitzkreis
- Tänze am Tisch
- Tänze mit Rollator
- Einfache Stehtänze
- Anwendung alternativer Geräte beim Tanz
- Tipps und Vorschläge zur Musikauswahl
- Tipps und Vorschläge zum Kreieren eigener Tänze
- Planung und Gestaltung einer Tanzstunde
- Ablauf und Durchführung einer Tanzstunde
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